H e y d u ! Wahrscheinlich hast du mitbekommen, dass ich den veganen - auch als plantbased bezeichneten - Lifestyle verfolge. Eigentlich hasse ich das Wort vegan, um ehrlich zu sein. Vielleicht weil manche Komplikationen damit verbunden sind - zum Beispiel Menschen, die dagegen sind. Aber solche gibt es immer. Und davon darf man sich nicht abbringen lassen.
Heute also zu meiner veganen Geschichte:
Ich sage immer bewusst: Ich esse vegan. Und nicht: Ich bin vegan. Darunter ist für mich wichtig zu unterscheiden. Wenn ihr darüber genaueres wissen wollt, gebt mir Bescheid.
Vor nicht ganz einem Jahr habe ich meine
Ernährungsweise geändert. Meine Freundin (sie hat auch einen Blog, schaut vorbei:
CamillebyJanka) entschied sich dazu, vegan zu essen. Ich muss gestehen, anfangs konnte ich es nicht verstehen, war vielleicht sogar
dagegen. Dennoch, ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt einfach (noch) nicht damit beschäftigt und urteilte über etwas, was ich gar nicht richtig kannte. So machen es die meisten - traurigerweise.
Es fiel mir deshalb leicht, weil ich von Kind auf Käse, Eier, Fleisch, Milch, Wurst etc. nicht mochte (ich hatte nur einmal eine Phase, als ich klein war, dass ich immer in die Küche gerannt kam und ein Stück Käse (meist Gouda) für in die Hand wollte - wurde mir zumindest erzählt) und Gemüse und Obst geliebt habe und das immer noch tue. Ich war neugierig und einzig und allein der Joghurt in meinem heißgeliebten täglichen Müsli hielt mich davon ab, ich konnte es mir einfach nicht vorstellen.
Eigentlich weiß ich gar nicht mehr so richtig, wie es dann dazu kam, dass ich mich sozusagen überwunden und getraut habe, ich habe auch den Tag nicht festgehalten - ich habe es einfach getan.
Ich hatte das Glück, dass meine Eltern in der Hinsicht relativ offen waren. Klar, haben sie sich anfangs Sorgen gemacht, jedoch habe ich sie "getröstet" mit der Abmachung, dass wir mein Blut anschauen lassen (was mich persönlich natürlich auch interessiert hat, nicht, dass das jetzt falsch rüberkommt).
In der ersten Zeit ging es mir nicht so gut. Also im Großen und Ganzen schon, aber ich war müde, hatte große Augenringe (die mir ohnehin schon vererbt wurden) und fühlte mich schlapp. Kein Wunder, dass man sich um mich gesorgt hat. Ich hatte aber nie zu wenig gegessen, das bestätigte sogar meine Mama beim Arztbesuch glücklich grinsend mit: "Nein, sie isst wirklich viel!". Gottseidank war auch der Bluttest super und von da an ging es bergauf. Vielleicht lag es daran, dass sich mein Körper erst darauf einstellen musste und ich eintönig gegessen habe.
Seither bin ich glücklich und würde diesen Schritt jederzeit wieder wagen! Es eröffnen sich so viele neue Dimensionen, von Geschmäckern über Farben und Variationen. Mein Lebensgefühl ist leicht und fit, meine Lebensqualität ist gestiegen, indem ich noch bewusster lebe als vorher, jeden Bissen genieße.
Bist du auch vegan/vegetarisch? Oder isst du Fleisch? Warum isst du so, wie du isst? Das würde mich riesig interessieren und ich hoffe euch hat dieser Einblick gefallen.